Stromkunden werden 2011 offenbar etwa zwei Milliarden Euro zu viel bezahlen.
Laut einer Studie der Grünen verlangten 570 Energieversorger wegen der höheren Umlage für Erneuerbare Energien ab 1. Januar 1,5 Cent pro Kilowattstunde mehr Geld. Dabei ließe sich die Umlage durch Einsparungen ausgleichen, die nicht an die Verbraucher weitergegeben wurden.
So seien etwa die Beschaffungskosten bei Strom seit 2008 um bis zu 40 Prozent gesunken. Die Kunden spürten davon nichts. Die Konzerne nutzten nur die Chance, ihre Gewinne zu erhöhen, bemängelten mehrere Politiker der Grünen.
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