Osteoporose ist die am weitesten verbreitete Knochenerkrankung im Alter. Laut dem Kuratorium Knochengesundheit sind in Deutschland insgesamt 7,8 Millionen der über 50 Jährigen von der Knochenerkrankung betroffen. 6,5 Millionen davon sind Frauen und 1,3 Millionen Männer. Am bekanntesten sind die Fälle von Osteoporose bei Frauen in der Menopause, jedoch gleicht sich die Häufigkeit der Erkrankung bei Männern mit Vollendung des 70. Lebensjahres an.
Wird Osteoporose nicht rechtzeitig und wirksam behandelt, drohen folgenschwere Knochenbrüche, chronische Schmerzen, Behinderung und Pflegebedürftigkeit. Eine Behandlung mit verschiedenen Medikamenten in Kombination mit einer Bewegungstherapie kann das Fortschreiten der Krankheit verhindern.
Immer noch verschreiben viele Frauenärzte Hormone zur Vorbeugung gegen Osteoporose. Das Bundesgesundheitsministerium und die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) haben jedoch vor den Risiken einer vorbeugenden Hormontherapie bei Frauen in den Wechseljahren gewarnt. Für Frauen, bei denen eine Osteoporose nicht nachgewiesen ist, steht der Nutzen einer langfristigen, lediglich vorbeugenden Hormongabe in keinem Verhältnis zu den Risiken dieser Behandlung.
Ziel des Osteoporose-Tages ist, über die Früherkennungsmaßnahmen und wirksame Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Ansprechpartner und Initiatoren des deutschen Aktionstages sind das Kuratorium Knochengesundheit, das Deutsche Grüne Kreuz und der Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose. Weitere Informationen zum Thema Knochengesundheit gibt es auch bei Ihrer Krankenkasse.
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